Den Braten habe ich jetzt schon ein paar Mal gemacht und er ist immer äußerst lecker gewesen. Mein Freund freut sich auch jedes Mal wie ein kleines Kind wenn ich nur sage, dass es bald wieder gepökelten Schweinebraten gibt. Leider wird das Foto das am Ende dabei rausgekommen ist dem Braten definitiv nicht gerecht, er ist viel viel leckerer als man es jemals in einem Bild darstellen könnte!

Eigentlich wollte ich auch noch ein Rezept für Semmelknödel mit reinstellen, aber leider sind mir meine komplett misslungen, deshalb erspare ich euch das. Denn ein Rezept das nicht funktioniert braucht ja schließlich kein Mensch. Kennt ihr denn ein gutes Rezept für Semmelknödel? Letztes Mal habe ich Spätzle selber gemacht, das hat sehr gut geklappt und hat auch wunderbar zu dem Braten gepasst. Eine weitere Alternative wären natürlich Kartoffeln, Karotten, Kaiserschoten oder einfach alles zusammen. Das Rezept, wie sollte es auch anders sein, kommt übrigens aus dem Kochbuch Workshop Kochen von Kay-Henner Menge.

Zubereitung (ergibt 4-5 Portionen)

3 EL Weißweinessig    1,5 kg Schweinekrustenbraten    1 TL Thymian    1 TL Majoran    ½ TL gemahlener Piment    ½ TL gemahlener Koriander    etwas weißer Pfeffer    2 EL Butterschmalz    400 ml Braten Fonds    200 g Schalotten    300 g Tomaten    200 ml trockenen Weißwein    etwas süß-scharfe Chilisauce    etwas heller Saucenbinder

1) In einem Bräter Wasser mit Weißweinessig aufkochen. Währenddessen den Braten mit einem Cuttermesser rautenförmig einschneiden, ohne das Fleisch mit einzuschneiden. (Das kann man aber auch gleich vom Schlachter machen lassen.) Den Braten mit der Schwarte nach unten in das kochende Essig-Wasser geben und 10 Minuten kochen lassen, dann den Braten wenden und weitere 5 Minuten kochen lassen. Den Ofen auf 220 °C vorheizen (Ober- und Unterhitze).

2) Den Braten aus dem Wasser nehmen und sorgfältig abtrocknen. Anschließend Piment, Koriander und Pfeffer mischen und den Braten, außer auf der Schwarten-Seiten, damit einreiben. Das Butterschmalz im Bräter erhitzen und den Schweinebraten rundherum anbraten, mit Ausnahme der Schwartenseite. Im Anschluss daran 250 ml Brand Fonds sowie Thymian und Majoran in den Bräter geben und auf der untersten Schiene 45 Minuten zugedeckt schmoren (Die Schwarte des Bratens soll nach oben zeigen).

3) Während der Braten im Ofen ist werden die Schalotten geschält und zwar so, dass sie am Stilende noch zusammenhalten. Tomaten über Kreuz einritzen, in Wasser erhitzen, abschrecken, pellen und anschließend in kleine Stücke schneiden.

4) Wenn die 45 Minuten um sind den Weißwein zum Braten geben, die Ofentemperatur auf 180 °C reduzieren und offen für 10 Minuten schmoren. Dann die Schalotten und Tomaten hinzugeben und weitere 20 Minuten im Ofen schmoren lassen. Zwischenzeitlich etwas Chilisauce und Braten Fonds mixen und den Braten damit bestreichen. Danach wandert der Braten für weitere 5 Minuten wieder in den Ofen und wird dann wieder rundherum mit Chilisauce bestrichen und wandert wiederum für weitere 15 Minuten in den Ofen.

5) Den Braten mit der Schwartenseite nach oben in eine Auflaufform heben, den Ofen auf 250 °C Oberhitze einstellen und die Auflaufform samt Braten wiederum für 2-5 Minuten in den Ofen stellen, damit die Schwarte schön kross wird. Währenddessen die Soße aufkochen, den Rest des Braten Fonds dazugeben und wenn gewünscht mit etwas Saucenbinder binden. Alles anrichten und fertig!

Es gibt Pizza – jaaa, Pizza, aber nichts aus der Tiefkühltruhe. Nein, die hier wird schön selber gemacht. Für mich persönlich muss der Boden der Pizza dünn sein. Ich kann auch mit dem ganzen ‚Käse oder Tomatensoße im Rand‘-Gedöns nichts anfangen, genauso wenig wie mit der ‚Chicago-Stlye Pizza‘, es darf ja schließlich nicht alles nur nach Teig schmecken. Dann fehlt nurnoch der Belag.

Warum ich mir von den unzählig vielen Arten eine Pizza zu belegen gerade diese ausgesucht habe? Ich mag es einfach wenn ein paar frische Sachen drauf sind, ergo: frische Tomaten und Rucola dürfen nicht fehlen. Das ist jetzt alles keine neue Erfindung, aber trotzdem meines Erachtens nach, eine der besseren Arten seine Pizza zu belegen.

Zubereitung (ergibt 1 Blech Pizza)

275 g Mehl    1/2 Stück Hefe    125 ml warmes Wasser    2-3 TL flüssiger Honig    4-5 Tomaten    ca. 1/2 Dose passierte Tomaten    1 kleine Dose Tomatenmark    2 Knoblauchzehen    Etwas Petersilie    Etwas Basilikum 200g Mozarella    1 kleines Bund Rucola    6-7 Scheiben Parmaschinken 1 EL Olivenöl    Salz    Pfeffer

1) Mehl in eine Schüssel geben (so saut man nicht alles ein falls die Mulde im Mehl nicht groß genug sein sollte) und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe hineinbröckeln und mit warmen Wasser begießen. Nun den Honig, das Salz (1 TL) und das Olivenöl in die Mulde geben und alles miteinander vermengen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig anschließend nochmal auf der Arbeitsfläche für ein paar Minuten ordentlich durchkneten. Anschließend den Pizzateig zurück in die Schüssel geben, mit Mehl bestäuben, mit einem Tuch abdecken und etwa eine dreiviertel Stunde an einem warmen Ort ruhen lassen.

2) Inzwischen kann der Belag der Pizza vorbereitet werden. Hierfür 2 Tomaten kleinschneiden und zusammen mit den passierten Tomaten, dem Tomatenmark, dem Knoblauch und den Kräutern (Petersilie und Basilikum) in einem Mixer pürieren, mit Pfeffer und Salz abschmecken und den Ofen auf 250 °C Umluft vorheizen.

3) Nach 45 Minuten kann der Pizzateig ausgerollt werden und mit der Tomatenmasse bestrichen werden. Die restlichen Tomaten werden in Scheiben geschnitten und auf der Pizza mit dem Parmaschinken und dem Mozzarella drapiert.  Nun die Pizza auf den untersten Rost in den vorgeheizten Ofen schieben und etwa 12-15 Minuten backen lassen. Inzwischen den Rucola waschen, die Pizza aus dem Ofen nehmen und mit dem Rucola belegen. Eventuell noch einmal salzen und pfeffern. Fertig!

Was ist besser bei diesem Wetter als: Ofen auf, Essen rein, Ofen wieder auf, Essen fertig!? Die Hähnchenkeule habe ich jetzt schon zum wiederholten Male gemacht und Sie sind einfach unglaublich lecker. Die Sauce hat einen Hauch von Barbecue-Sauce und ist herrlich würzig. Das Rezept könnte definitiv zu einem meiner Lieblinge werden. Einfach Fast Food Deluxe.

Das Rezept habe ich übrigens wiedermal aus dem Buch Workshop Kochen von Kay-Henner Menge.

Zubereitung (ergibt 2 Portionen)

2 Hähnchenkeulen    5 EL flüssiger Honig    2 EL Worcestershiresauce   1 EL Sojasauce    9 EL Tomatenketchup    2 EL Senf    300 g Cocktailtomaten    Etwas Petersilie    Salz    Pfeffer    Öl    Junge Kartoffeln    1-2 Rosmarinzweige

1) Die Hähnchenkeulen kalt waschen und mit Küchenpapier abtrocken. Danach die Keule am Gelenk teilen und häuten. Den Ketchup, Honig, Worcestershirsauce, Sojasauce, Senf, Salz und Pfeffer mischen und zusammen mit den Hähnchenteilen in einen Gefrierbeutel geben, schließen und für ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

2) Den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen. Währenddessen die Kartoffeln waschen und vierteln. Ein ofenfeste Form mit Öl einfetten die Kartoffeln in die Form geben, 1-2 Rosmarinzweige dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen und auf einem Backblech (oben) in die Ofen geben.

3) Die marinierten Hähnchenkeule samt Soße in eine ofenfest Form geben und auf einem Rost (unten) in den Ofen geben und für 15 Minuten backen. (Am besten ist wenn die Kartoffeln ein wenig länger drin sind.)  Danach die Hähnchenteile umdrehen und weitere 10 Minuten backen. Inzwischen die Cocktailtomaten vierteln zu den Hähnchenteilen geben, vorsichtig unterrühren und weitere 5 Minuten im Ofen backen. Am Ende einfach Kartoffeln und Hähnchen auf einem Teller anrichten, mit grob gehackter Petersilie bestreuen. Fertig!

Tomaten-Brot Salat

28. Juni 2010

An so einem Tag wie heute lüstet es einem nach etwas leichtem und man möchte eigentlich nicht stundenlang in der heißen Küche stehen und etwas brutzeln. Dann kommt der Tomaten-Brot Salat wie gerufen. Schnell, leicht und trotzdem unglaublich lecker.

Und jetzt geht es ab an den See.

Zubereitung (ergibt 2 Portionen)

300 g reife Tomaten    Meersalz    Pfeffer    Olivenöl    2-3 Zweige Basilikum    1/4 rote Zwiebel    Sauerteigbrot vom Vortag    80g Rucola

1) Die Tomaten in kleine Stücke schneiden und in einer Schüssel mit Salz, Pfeffer und Öl mischen. Die Zwiebel und den Basilikum in feine Streifen schneiden und unter die Tomaten mischen. Das Brot in kleine Stücke schneiden und ebenfalls unter den Tomaten-Salat heben.

2) Den Rucola auf einem Teller drappieren und den Tomaten-Brot Salat darauf anrichten. Fertig!