Für mich persönlich ist das Essen in der Weihnachtszeit am Schönsten. Ich könnte Gut und Gerne auf Geschenke verzichten, allerdings möchte ich das Essen nun wirklich nicht missen. Die Entenbrust gabs am 6. Dezember, da hat sich der Nikolaus mal was richtig feines einfallen lassen.

Da nun morgen schon Weihnachten ist wünsche ich Euch ein ganz tolles Weihnachtsfest und natürlich ein grandioses Weihnachtsessen!

…und jetzt wird noch fix der Baum geschmückt!

Zubereitung (ergibt 3 Portionen)

2 Entenbrüste à 360 g    2 kleine Köfpe Spitzkohl (ca. 700 g)    1/2 Glas Preiselbeeren    6 Kartoffelknödel    1 Zwiebel    2 EL Butter    400 ml Geflügelfond    etwas Thymian    Salz    Pfeffer    Alufolie

1) Den Spitzkohl waschen, putzen und in schmale Streifen schneiden. Anschließend die Entenbrust waschen, abtrocknen und mehrmals auf der Hautseite schräg einschneiden. Beide Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. Die Entenbrüste mit der Hautseite in eine kalte Pfanne legen (ohne Butter oder Öl, die Haut der Ente gibt genug Fett ab) und etwa 5 Minuten braten, anschließend wenden und weitere 3 Minuten braten. Währenddessen den Ofen auf 175°C Umluft vorheizen, die Entenbrüste in eine ofenfeste Form geben und für ca. 10 – 12 Minuten im Ofen weitergaren.

2) Den Geflügelfond in die Pfanne geben und den Bratensatz lösen und aufkochen lassen.  Je nach Geschmack Preiselbeeren hinzufügen und weiter kochen lassen, bis die Sauce die gewünschte Süße und Konsitenz erreicht hat. Am Ende mit etwas Salz und Pfeffer würzen und mit 1 EL Butter binden. Zeitgleich die Knödel nach Packungsanweisung zubereiten.

3) In einer Pfanne etwa 1 EL Butter zerlassen, Zwiebeln darin andünsten und anschließend die Spitzkohlstreifen sowie ein wenig Wasser dazugeben. Thymian, Salz und Pfeffer hinzfügen und etwa 15 Minuten zugedeckt schmoren, dabei zwischendurch immer mal wieder umrühren.

4) Entenbrüste aus dem Ofen nehmen, in Alufolie einwickeln und noch ein paar Minuten ruhen lassen. Am Ende nochmals die Sauce abschmecken, die Entenbrüste in dünne Scheiben schneiden und alles anrichten. Fertig!

Advertisements

Den Braten habe ich jetzt schon ein paar Mal gemacht und er ist immer äußerst lecker gewesen. Mein Freund freut sich auch jedes Mal wie ein kleines Kind wenn ich nur sage, dass es bald wieder gepökelten Schweinebraten gibt. Leider wird das Foto das am Ende dabei rausgekommen ist dem Braten definitiv nicht gerecht, er ist viel viel leckerer als man es jemals in einem Bild darstellen könnte!

Eigentlich wollte ich auch noch ein Rezept für Semmelknödel mit reinstellen, aber leider sind mir meine komplett misslungen, deshalb erspare ich euch das. Denn ein Rezept das nicht funktioniert braucht ja schließlich kein Mensch. Kennt ihr denn ein gutes Rezept für Semmelknödel? Letztes Mal habe ich Spätzle selber gemacht, das hat sehr gut geklappt und hat auch wunderbar zu dem Braten gepasst. Eine weitere Alternative wären natürlich Kartoffeln, Karotten, Kaiserschoten oder einfach alles zusammen. Das Rezept, wie sollte es auch anders sein, kommt übrigens aus dem Kochbuch Workshop Kochen von Kay-Henner Menge.

Zubereitung (ergibt 4-5 Portionen)

3 EL Weißweinessig    1,5 kg Schweinekrustenbraten    1 TL Thymian    1 TL Majoran    ½ TL gemahlener Piment    ½ TL gemahlener Koriander    etwas weißer Pfeffer    2 EL Butterschmalz    400 ml Braten Fonds    200 g Schalotten    300 g Tomaten    200 ml trockenen Weißwein    etwas süß-scharfe Chilisauce    etwas heller Saucenbinder

1) In einem Bräter Wasser mit Weißweinessig aufkochen. Währenddessen den Braten mit einem Cuttermesser rautenförmig einschneiden, ohne das Fleisch mit einzuschneiden. (Das kann man aber auch gleich vom Schlachter machen lassen.) Den Braten mit der Schwarte nach unten in das kochende Essig-Wasser geben und 10 Minuten kochen lassen, dann den Braten wenden und weitere 5 Minuten kochen lassen. Den Ofen auf 220 °C vorheizen (Ober- und Unterhitze).

2) Den Braten aus dem Wasser nehmen und sorgfältig abtrocknen. Anschließend Piment, Koriander und Pfeffer mischen und den Braten, außer auf der Schwarten-Seiten, damit einreiben. Das Butterschmalz im Bräter erhitzen und den Schweinebraten rundherum anbraten, mit Ausnahme der Schwartenseite. Im Anschluss daran 250 ml Brand Fonds sowie Thymian und Majoran in den Bräter geben und auf der untersten Schiene 45 Minuten zugedeckt schmoren (Die Schwarte des Bratens soll nach oben zeigen).

3) Während der Braten im Ofen ist werden die Schalotten geschält und zwar so, dass sie am Stilende noch zusammenhalten. Tomaten über Kreuz einritzen, in Wasser erhitzen, abschrecken, pellen und anschließend in kleine Stücke schneiden.

4) Wenn die 45 Minuten um sind den Weißwein zum Braten geben, die Ofentemperatur auf 180 °C reduzieren und offen für 10 Minuten schmoren. Dann die Schalotten und Tomaten hinzugeben und weitere 20 Minuten im Ofen schmoren lassen. Zwischenzeitlich etwas Chilisauce und Braten Fonds mixen und den Braten damit bestreichen. Danach wandert der Braten für weitere 5 Minuten wieder in den Ofen und wird dann wieder rundherum mit Chilisauce bestrichen und wandert wiederum für weitere 15 Minuten in den Ofen.

5) Den Braten mit der Schwartenseite nach oben in eine Auflaufform heben, den Ofen auf 250 °C Oberhitze einstellen und die Auflaufform samt Braten wiederum für 2-5 Minuten in den Ofen stellen, damit die Schwarte schön kross wird. Währenddessen die Soße aufkochen, den Rest des Braten Fonds dazugeben und wenn gewünscht mit etwas Saucenbinder binden. Alles anrichten und fertig!

Quiche Lorraine

4. September 2010

Ich war die letzen zwei Wochen in Kanada, deshalb auch keine neuen Rezepte und als ich wiederkam haben mich 8 kleine Förmchen begrüßt. Da musste ich mir erstmal überlegen was man denn in so kleine Förmchen schönes reinfüllen kann und bin über das Quiche Lorraine Rezept von Aurélie gestolpert. Und was ist besser als französische Küche von einer Französin nachzukochen? Wahrscheinlich sehr wenig… Die Mengenangaben musste ich allerdings ein wenig verändern, auf Grund der kleinen Förmchen die ich benutzen wollte.

Zubereitung (ergibt 4 Förmchen)

200g Mehl    75g Butter    1 Eigelb    1 TL Salz    5 EL kaltes Wasser    3 Eier    250ml Sahne    1 Frühlingszwiebel    1 TL Butter    100g Speck 100g Emmentaler    Salz    Pfeffer    Muskatnuss

1) Folgende Zutaten (Mehl, Butter, Eigelb, Salz und kaltes Wasser) zu einem Teig kneten und auf einer mit Mehl bestäubten Fläche ausrollen. Den Teig in die vorgefetteten Förmchen geben, mit einer Gabel einstechen und während man den Rest vorbereitet einfach im Kühlschrank kalt stellen. Inzwischen schonmal den Ofen auf 200°C vorheizen.

2) Die Eier und Sahne verquirrlen und mit Salz, Pfeffer und etwa einer Messerspitze Muskatnuss würzen. Allerdings ist Vorsicht mit dem Salz geboten, da der Speck auch noch salzig ist. Die Frühlingszwiebel putzen, in feine Ringe schneiden und in einer Pfanne andünsten und unter die Ei-Sahne Masse geben.  Anschließend etwa die Hälfte des Käses und die Hälfte des Specks unter die Ei-Sahne Masse heben und gleichmäßig in die Förmchen verteilen. Alles nochmal mit etwas Speck und zum Schluss mit Käse bestreuen. Dann kommt das ganze für etwa 20 Minuten in den Ofen.

3) In der Zwischenzeit kann der Salat geputzt werden. Feldsalat passt zur Quiche meines Erachtens nach am Besten. Wenn die Quiche Lorraine aus dem Ofen kann noch einmal 5 Minuten abkühlen lassen bevor man das Ganze serviert. Fertig!

Es gibt Pizza – jaaa, Pizza, aber nichts aus der Tiefkühltruhe. Nein, die hier wird schön selber gemacht. Für mich persönlich muss der Boden der Pizza dünn sein. Ich kann auch mit dem ganzen ‚Käse oder Tomatensoße im Rand‘-Gedöns nichts anfangen, genauso wenig wie mit der ‚Chicago-Stlye Pizza‘, es darf ja schließlich nicht alles nur nach Teig schmecken. Dann fehlt nurnoch der Belag.

Warum ich mir von den unzählig vielen Arten eine Pizza zu belegen gerade diese ausgesucht habe? Ich mag es einfach wenn ein paar frische Sachen drauf sind, ergo: frische Tomaten und Rucola dürfen nicht fehlen. Das ist jetzt alles keine neue Erfindung, aber trotzdem meines Erachtens nach, eine der besseren Arten seine Pizza zu belegen.

Zubereitung (ergibt 1 Blech Pizza)

275 g Mehl    1/2 Stück Hefe    125 ml warmes Wasser    2-3 TL flüssiger Honig    4-5 Tomaten    ca. 1/2 Dose passierte Tomaten    1 kleine Dose Tomatenmark    2 Knoblauchzehen    Etwas Petersilie    Etwas Basilikum 200g Mozarella    1 kleines Bund Rucola    6-7 Scheiben Parmaschinken 1 EL Olivenöl    Salz    Pfeffer

1) Mehl in eine Schüssel geben (so saut man nicht alles ein falls die Mulde im Mehl nicht groß genug sein sollte) und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe hineinbröckeln und mit warmen Wasser begießen. Nun den Honig, das Salz (1 TL) und das Olivenöl in die Mulde geben und alles miteinander vermengen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig anschließend nochmal auf der Arbeitsfläche für ein paar Minuten ordentlich durchkneten. Anschließend den Pizzateig zurück in die Schüssel geben, mit Mehl bestäuben, mit einem Tuch abdecken und etwa eine dreiviertel Stunde an einem warmen Ort ruhen lassen.

2) Inzwischen kann der Belag der Pizza vorbereitet werden. Hierfür 2 Tomaten kleinschneiden und zusammen mit den passierten Tomaten, dem Tomatenmark, dem Knoblauch und den Kräutern (Petersilie und Basilikum) in einem Mixer pürieren, mit Pfeffer und Salz abschmecken und den Ofen auf 250 °C Umluft vorheizen.

3) Nach 45 Minuten kann der Pizzateig ausgerollt werden und mit der Tomatenmasse bestrichen werden. Die restlichen Tomaten werden in Scheiben geschnitten und auf der Pizza mit dem Parmaschinken und dem Mozzarella drapiert.  Nun die Pizza auf den untersten Rost in den vorgeheizten Ofen schieben und etwa 12-15 Minuten backen lassen. Inzwischen den Rucola waschen, die Pizza aus dem Ofen nehmen und mit dem Rucola belegen. Eventuell noch einmal salzen und pfeffern. Fertig!

Meine Mutter hat diesen Kartoffelsalat immer zu besonderen Anlässen gemacht und die beste Freundin fand ihn so lecker, dass sie ihn sich seit 7 Jahren regelmäßig zum Geburtstag wünscht, aber nun besteht sie darauf dass Rezept zu bekommen und obwohl sie noch nicht Geburtstag hat: Hier liebe Kerstin, der beste Kartoffelsalat aller Zeiten.

Zu dem Salat einfach ein Stückchen Fleisch auf den Grill haun, das passt bei diesem Wetter sowieso am besten. Buon Appetito!

Zubereitung

600g Kartoffeln    1-2 Bund Rucola    2 rote Zwiebeln    2 Kugeln Mozzarella (man kan auch schnittfesten Ricotta nehmen)    3 TL Kapern 4 EL Olivenöl    4 EL weißer Balsamico-Essig    Salz    Pfeffer

1) Die Kartoffeln waschen und kochen bis sie gar sind. Anschließend das heiße Wasser abgießen und die Kartoffeln mit kaltem Wasser abschrecken und abkühlen lassen.

2) Währenddessen den Rucola putzen und in mundgerechte Stücke schneiden (aber nicht vergessen die Stengel vorher abzuschneiden). Die roten Zwiebeln in feine Ringe schneiden, Mozzarella in Stücke schneiden und mit dem Rucola vermengen. Für das Dressing die Kapern, das Olivenöl und den Essig mit Salz und Pfeffer verrühren.

3) Wenn die Kartoffeln abgekühlt sind, pellen und in Scheiben schneiden. Anschließend die Kartoffeln zu dem Rucola, den Zwiebeln und dem Mozzarella geben und zusammen mit dem Dressing vermengen. Fertig!

Was ist besser bei diesem Wetter als: Ofen auf, Essen rein, Ofen wieder auf, Essen fertig!? Die Hähnchenkeule habe ich jetzt schon zum wiederholten Male gemacht und Sie sind einfach unglaublich lecker. Die Sauce hat einen Hauch von Barbecue-Sauce und ist herrlich würzig. Das Rezept könnte definitiv zu einem meiner Lieblinge werden. Einfach Fast Food Deluxe.

Das Rezept habe ich übrigens wiedermal aus dem Buch Workshop Kochen von Kay-Henner Menge.

Zubereitung (ergibt 2 Portionen)

2 Hähnchenkeulen    5 EL flüssiger Honig    2 EL Worcestershiresauce   1 EL Sojasauce    9 EL Tomatenketchup    2 EL Senf    300 g Cocktailtomaten    Etwas Petersilie    Salz    Pfeffer    Öl    Junge Kartoffeln    1-2 Rosmarinzweige

1) Die Hähnchenkeulen kalt waschen und mit Küchenpapier abtrocken. Danach die Keule am Gelenk teilen und häuten. Den Ketchup, Honig, Worcestershirsauce, Sojasauce, Senf, Salz und Pfeffer mischen und zusammen mit den Hähnchenteilen in einen Gefrierbeutel geben, schließen und für ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

2) Den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen. Währenddessen die Kartoffeln waschen und vierteln. Ein ofenfeste Form mit Öl einfetten die Kartoffeln in die Form geben, 1-2 Rosmarinzweige dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen und auf einem Backblech (oben) in die Ofen geben.

3) Die marinierten Hähnchenkeule samt Soße in eine ofenfest Form geben und auf einem Rost (unten) in den Ofen geben und für 15 Minuten backen. (Am besten ist wenn die Kartoffeln ein wenig länger drin sind.)  Danach die Hähnchenteile umdrehen und weitere 10 Minuten backen. Inzwischen die Cocktailtomaten vierteln zu den Hähnchenteilen geben, vorsichtig unterrühren und weitere 5 Minuten im Ofen backen. Am Ende einfach Kartoffeln und Hähnchen auf einem Teller anrichten, mit grob gehackter Petersilie bestreuen. Fertig!

Tomaten-Brot Salat

28. Juni 2010

An so einem Tag wie heute lüstet es einem nach etwas leichtem und man möchte eigentlich nicht stundenlang in der heißen Küche stehen und etwas brutzeln. Dann kommt der Tomaten-Brot Salat wie gerufen. Schnell, leicht und trotzdem unglaublich lecker.

Und jetzt geht es ab an den See.

Zubereitung (ergibt 2 Portionen)

300 g reife Tomaten    Meersalz    Pfeffer    Olivenöl    2-3 Zweige Basilikum    1/4 rote Zwiebel    Sauerteigbrot vom Vortag    80g Rucola

1) Die Tomaten in kleine Stücke schneiden und in einer Schüssel mit Salz, Pfeffer und Öl mischen. Die Zwiebel und den Basilikum in feine Streifen schneiden und unter die Tomaten mischen. Das Brot in kleine Stücke schneiden und ebenfalls unter den Tomaten-Salat heben.

2) Den Rucola auf einem Teller drappieren und den Tomaten-Brot Salat darauf anrichten. Fertig!

Die Lammkoteletts zu besorgen war ein ganz schönes Abenteuer. Kann man Lammkoteletts überhaupt bei deutschen Metzgern kaufen, außer um Ostern rum? Ich weiß es nicht. Ich bin jedenfalls zum türkischen Lebensmittelhändler gegangen, muss aber wohl schon ziemlich verwirrt ausgesehen haben als ich den Laden betreten habe, woraufhin mir auch gleich Hilfe angeboten wurde und darüber informiert wurde, dass man Lammkoteletts vorbestellen muss. Gesagt getan, vorbestellt für den darauf folgenden Tag. Etliche Telefonate, viele Entschuldigungen und vier Tage später hatte ich dann meine Lammkoteletts und konnte anfangen zu kochen. Und was lernen wir daraus? Lammkoteletts ein paar Tage vorher bestellen, wenn man sie dringend braucht. Das war bei mir nicht der Fall und Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.

Das Rezept (ich habe allerdings ein paar Änderungen vorgenommen) stammt übrigens aus dem Buch frisch + schnell von Michele Cranston.

Zubereitung (ergibt 2 Portionen)

1 Beutel Bulgur    3 Tomaten    1-2 Frühlingszwiebeln    6 Blätter Zitronenmelisse    1 Handvoll Petersilie    3 EL Öl    1 TL weißer Balsamico Essig    1 Zitrone    Meersalz    Pfeffer    6 Lammkoteletts

1) Bulgur in kochendes, gesalzenes Wasser geben und etwa 7 Minuten leicht köcheln lassen. In der Zwischenzeit Tomaten und Frühlingszwiebeln klein schneiden und in einer Schüssel vermengen. Die Blätter Zitronenmelisse in Streifen schneiden, Petersilie grob hacken und beides zu den Tomaten geben. Öl, Balsamico Essig und den Saft einer halben Zitrone mit den Tomaten und Kräutern vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Bulgur abtropfen und etwas abkühlen lassen und mit den Tomaten und Kräutern vermengen. Alles noch einmal abschmecken.

2) Die Lammkoteletts auf einen Elektro- oder Holzkohlegrill von beiden Seiten anbraten (etwa 2-3 Minuten von jeder Seite). In eine vorgewärmte Ofenform geben, mit Meersalz salzen, das Ganze mit Alufolie abdecken und noch einige Minuten ziehen lassen. Anrichten und Fertig!

Ein Gericht mit so vielen Namen. Ob man es jetzt Reibekuchen, Kartoffelpuffer, Reiberdatschi oder Kartoffelpfannkuchen nennen will ist ja eigentlich egal. Lecker sind sie in jedem Fall. Ich mag es besonders wenn noch Karotten und in diesem Fall ein wenig Schnittlauch mit dabei sind, das macht das Ganze ein wenig bunter.

Reibekuchen mit Räucherlachs habe ich das erste Mal irgendwann auf irgendeinem Weihnachtsmarkt gegessen, ein Traum. Unglaublich simpel zu machen und dabei schmeckt es so gut.

Zutaten (ergibt 2-3 Portionen)

5-6 Kartoffeln    1 Karotte    1 Zwiebel    1 Ei    1 EL Mehl    Salz    Pfeffer    1 Büschel Schnittlauch    2-3 EL Magerquark    5-6 EL Schmand    1 Zitrone    1 Packung Räucherlachs    Öl

1) Die Kartoffeln, Karotte und Zwiebel in grobe Stücke reiben (am schnellsten geht das natürlich mit einer Küchenmaschine) und mit Ei und Mehl vermengen. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen, den Schnittlauch in grobe Stücke schneiden und unter die Masse heben. Beiseite stellen.

2) Magerquark und Schmand vermischen bis eine geschmeidige Creme entsteht. Diese mit dem Saft einer halben Zitrone, Salz, Pfeffer und etwas Schnittlauch würzen. Beiseite stellen.

3)Ofen auf etwa 50°C (Umluft) vorheizen. Reichlich Öl in einer Pfanne erhitzen und die Reibekuchen-Masse in Esslöffel-großen Portionen in die Pfanne geben und flach drücken. Warten bis die Reibekuchen goldbraun sind, dann die Hitze der Herdplatte herunter drehen und den Reibekuchen wenden. Wenn auch die andere Seite goldbraun ist, dann die Reibekuchen aus der Pfanne nehmen, auf etwas Küchenpapier legen und im Ofen warmhalten. Die restliche Masse nach und nach abbacken.

4) In der Zwischenzeit den Räucherlachs auf dem Teller drapieren, Reibekuchen und Schmand-Creme dazu geben und alles mit etwas Schnittlauch bestreuen. Fertig!

Ich war 16 als ich das erste Mal in meinem Leben eine Süßkartoffel gesehen und gegessen habe. Das war eins der wunderbaren Erlebnisse die ich während meines ein-jährigen Amerika Aufenthaltes hatte. Seitdem wollte ich dieses tolle Gemüse immer wieder essen, wusste allerdings nicht wie es zubereitet wird und hätte auch nicht daran gedacht es in Ofenkartoffel-Form zu probieren, zumal die Süßkartoffel keine Kartoffel ist, aber dann habe ich dieses Rezept (auch aus dem Buch Workshop Kochen von Kay-Henner Menge) gefunden, ganz toll mit einer Mischung aus Süße und Würze.

Zutaten (ergibt 2 Portionen)

2 große Süßkartoffeln    Etwas Meersalz    1 Zweig Rosmarin    Etwas Thymian    3 Lorbeerblätter    125 g Magerquark    150 g Ziegenfrisckäse (1 Packung)    Salz    Pfeffer    2-3 Zweige Basilikum    1 Knoblauchzehe    50 g Butter    40 g Mandelstifte    Etwas flüssiger Honig

1) Den Backofen auf 180°C vorheizen (Ober- und Unterhitze). Das Meersalz in eine ofenfeste Form geben, sodass der Boden bedeckt ist. Rosmarin in grobe Stücke schneiden, Lorbeerblätter einschneiden. Rosmarin, Thymian (ich habe keinen frischen genommen) und Lorbeerblätter in die Form geben. Süßkartoffeln waschen und auf das Meersalz-Bett legen. Im heißen Ofen (unten) ca. 1 Stunde backen.

2) In der Zwischenzeit den Magerquark und Ziegenfrischkäse verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Basilikum waschen und fein schneiden und unter die Ziegenfrischkäse-Quark-Masse heben. Beiseite stellen.

3) Eine Pfanne erhitzen und die Butter darin schmelzen. Anschließend die Mandelstifte leicht braten bis sie goldbraun sind und den Knoblauch (am besten eine Knoblauchpresse benutzen, ansonsten sehr fein hacken) und etwas Thymian dazu geben und mitbraten lassen. Achtung nicht zu lange braten sonst verbrennt das Ganze. Von der Herdplatte nehmen und Honig und Salz unter die Masse rühren und abkühlen lassen.

4) Wenn die Kartoffeln fertig sind aus dem Ofen nehmen, nebenbei die Mandelbutter wieder erhitzen. Die Süßkartoffeln über Kreuz einschneiden, etwas aufdrücken und mit der Ziegenfrischkäse-Quark-Masse füllen. Anschließend die Mandelbutter darüber geben. Fertig!