Lust auf was Schnelles?

Das wäre auch was wenn man schnell mal was in der Mittagspause essen möchte und genug Zeit hat um nach Hause zu fahren. Mein Master-Studium hat jetzt angefangen und das ist eine Vollzeitbeschäftigung, da geht dann, wenn man mal überhaupt was kocht unter der Woche und nicht total kaputt ins Bett fällt, nur etwas schnelles und leichtes damit man am nächsten Morgen wieder fit und munter um 7 Uhr aufstehen und zur Uni traben kann.  Meine Mittagspause ist allerdings jetzt auch schon wieder vorbei, schön wars.

Zubereitung (ergibt 2 Portionen)

400 g Penne    10 Scheiben Parmaschinken    2-3 EL Olivenöl    2-3 EL Balsamicoessig    etwa 100 g Rucolablätter    Etwas Meersalz    Pfeffer   frisch geriebener Parmesan

1) Die Penne al dente kochen. Währenddessen Olivenöl, Balsamicoessig, Rucola, Salz und Pfeffer mischen und den Parmaschinken für etwa 2-3 Minuten im Ofen grillen.

2) Die Penne gut abtropfen lassen und mit dem Rucola und der Balsamico-Öl Marinade gut vermischen. Den Parmaschinken dazugeben, auf Tellern anrichten und mit dem frisch geriebenen Parmesan bestreuen. Fertig!

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Mango-Kürbis-Suppe

6. Oktober 2010

„Ich esse keine Suppe! Nein! Ich esse meine Suppe nicht! Nein, meine Suppe ess ich nicht!“ (Heinrich Hoffmann, Die Geschichte vom Suppen-Kaspar)

Ich muss schon sagen, ich habe teilweise ganz schön grauselige Geschichten vorgelesen bekommen als ich ein Kind war. Vor allem sind bei mir aber die Geschichten aus dem Buch Der Struwwelpeter hängen geblieben, darunter vorallem Die gar traurige Geschichte mit den Zündhölzern, aber auch Die Geschichte vom Suppen-Kaspar. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich damals ein ganz schöner Suppen-Kaspar war. Jetzt packt mich schon immer öfter mal die Lust nach etwas Suppe, solange sie püriert ist…mit Eintöpfen kann ich immernoch nicht so besonders viel anfangen.

Vor nicht allzu langer Zeit hat mir meine Schwester dann ein paar Kürbis Rezepte zugeschickt, da die einen momentan ja in jedem Supermarkt anlachen. Darunter war auch dieses Suppenrezept und ich muss sagen, dass das mit Abstand die beste Suppe ist die ich jemals gekocht habe und  ist auch bei den Suppen die ich schon gegessen habe ganz vorne mit dabei.

Zubereitung (ergibt 4 Portionen)

450 g Hokkaidokürbis    1 Mango    1 rote Chilischote    30 g Butter    1 Bio-Zitrone    800 ml Gemüsefond    250 ml Kokosmilch    1 kleine Knolle Ingwer    etwas Meersalz    etwas Pfeffer    etwas Sternanispulver

1) Den Kürbis gründlich waschen und würfeln (nicht schälen, die Schale kann man beim Hokkaidokürbis mitessen). Ein Hokkaidokürbis wiegt meist zwischen 1 und 2 Kilogramm. Um die gewünschte Menge zu erhalten also den Kürbis einfach halbieren, den Rest kann man bedenkenlos einfrieren.  Die Mango schälen, das Fruchtfleisch abschneiden und würfeln. Die Zwiebel schälen und würfeln, bei der Chilischote die Kerne und die innere weiße Haut entfernen und klein schneiden.

2) Die Butter in einen großen Topf zerlassen, die Zwiebeln dazugeben und andünsten. Danach etwas Schale einer Zitrone, Chili und Kürbis hinzufügen und ein paar Minuten mitdünsten lassen. Den Gemüsefond dazugießen (wer möchte kann den Fond natürlich auch selber machen oder aber Instant Gemüsebrühe verwenden), aufkochen und etwa 5 Minuten köcheln lassen. Anschließend etwa drei Viertel der Mango und die Kokosmilch hinzufügen und weitere 8 Minuten kochen lassen. In den letzten paar Minuten die geschälte Ingwerknolle hinzufügen und mitkochen lassen.

3) Die Ingwerknolle entfernen und alles gut pürieren. Dann nur noch mit Salz, Sternanis, Pfeffer und etwas Schale einer Zitrone abschmecken und mit den übrigen Mangowürfeln anrichten. Fertig!